Billiger Strom durch eine Solaranlage

Alle guten Dinge sind Drei heißt es im Volksmund und beweist sich durch das Betreiben einer privaten Solaranlage. Das stete Steigen der Stromkosten bereitet dem Verbraucher seit Jahren großen Kummer und ein Ende ist nicht in Sicht, im Gegenteil. Kein Wunder, dass neue Techniken wie Photovoltaikanlagen boomen, zumal sie unter dem Strich für den Verbraucher Vorteile mit sich bringen, die sich im Portemonnaie bemerkbar machen. Wer sich privat eine Solaranlage zulegt, erhällt billig Strom. Zum einen deckt er seinen eigenen Bedarf und er spart die Bezugskosten aus dem öffentlichen Netz. Der dritte Vorteil ist, dass der Betreiber so viel Strom mit seiner Anlage erzeugt, dass er diesen gar nicht alleine verbrauchen kann. Entsprechend bietet ihm das Gesetz über erneuerbare Energien die Möglichkeit, seinen Strom ins öffentliche Netz einzuspeisen und sich dies vergüten zu lassen. Diese Vergütung plus einer Art „Bonuszahlung“ für den Eigenverbrauch lassen das Verbraucherherz strahlen. Wenn der Verbraucher jetzt noch sein Verbrauchsverhalten an die neue Energie anpasst, kann er in der Tat noch mehr Stromkosten sparen. Die Spitzenzeiten der Stromerzeugung von Photovoltaikanlagen liegen logischerweise in den Mittagszeiten, wenn die Sonne am schönsten scheint und die Anlage richtig etwas zu tun bekommt. Das sind genau die Zeiten, in denen der Betreiber seinen Hauptverbrauch legen sollte. Es macht wenig Sinn Stromfresser wie Waschmaschine oder den Geschirrspüler abends nach Sonnenuntergang laufen zu lassen. Nacheinander zur Hochzeit der Energieproduktion genutzt, nebenher die langatmige Auftragsarbeit am heimischen PC verrichtet und das Essen gekocht, ergibt das ein weiteres Sparpotenzial von rund 50%.