Die Energiequellen der Erde – eine Chance für die Nachwelt?

Die Energiewende ist in Deutschland und anderen Ländern der Erde beschlossene Sache: Immer mehr Staaten möchten unabhängig von Atomenergie und fossilen Brennstoffen wie Öl, Gas und Kohle werden. Eine Frage, die sich dabei unmittelbar aufdrängt, ist die folgende: Wie kann der stetig wachsende Energiehunger der Erde in Zukunft gestillt werden, wenn auf herkömmliche Methoden zur Energieerzeugung verzichtet werden soll?

Solarenergie und Erdwärme im Check

Sonnenenergie

Der wichtigste Energieproduzent für alle Lebewesen auf der Erde ist die Sonne: Ohne sie könnten Bäume und Pflanzen nicht wachsen, wodurch es auch keine fossilen Brennstoffe gäbe. Da die Sonne eine unerschöpfliche Energiequelle im Gegensatz zu Brennholz ist, die rund um die Uhr Energie in Form von Licht und Wärme auf unseren Planeten schickt, wäre es Verschwendung, dieses Energiepotential nicht so gut wie möglich zu nutzen. Photovoltaikanlagen wandeln die Sonnenenergie mithilfe eines Wechselrichters direkt in Strom um, Solarthermie-Kraftwerke nutzen Spiegel, um das Licht der Sonne zu bündeln und mit der damit entstehenden Wärme Turbinen anzutreiben. Problematisch hierbei: Nicht in allen Regionen der Erde ist über das Jahr verteilt genügend Sonnenlicht vorhanden, um Solarkraftwerke effizient zu machen. Darüber hinaus sind Solarzellen in Verhältnis zu ihrer Effizienz relativ teuer in der Produktion.

Geothermie

Geothermie bzw. Erdwärme wird mit modernen Erdwärmesonden von immer mehr Hausbesitzern genutzt, um ihre Heizung zu unterstützen oder zeitweise vollständig zu ersetzen. In dieser Branche gibt es enorm viel Potential, da die Entwicklung von Erdwärmesonden noch nicht weit fortgeschritten ist, sodass Erdwärme in Zukunft immer effizienter genutzt werden kann.

Das Potential von Windkraft und Biomasse

Windkraft

Bereits seit dem Mittelalter werden Windmühlen in Europa genutzt, um Maschinen anzutreiben oder Korn zu mahlen. Heute werden Windräder genutzt, um Strom zu erzeugen. Aktuell werden rund 10 Prozent des deutschen Energiebedarfs mit Windkraftanlagen erzeugt. Hierbei ist noch viel Luft nach oben: Mithilfe von Offshore-Windkraftwerken im Meer kann in Zukunft ein guter Teil des Energiebedarfs der Bundesrepublik gedeckt werden.

Biomasse

Biomasse in Form von Raps, Mais oder Getreide kann zur Erzeugung von Biogas oder Treibgas genutzt werden, um damit Strom zu erzeugen. Für viele Landwirte lohnt sich der Bau einer Biogasanlage, da sie das Biogas teuer weiterverkaufen können. Die Energieerzeugung durch Biomasse ist jedoch moralisch nicht einwandfrei, da sie durch den großflächigen Anbau von Energiepflanzen zu einer Erhöhung des Brotpreises führt.

Schlusswort

Die Energiewende kann nur erfolgreich umgesetzt werden, wenn in Zukunft erneuerbare Energien effizienter genutzt werden können. Auch private Anleger können zur Energiewende beitragen, indem sie in regenerative Energien investieren. Machen Sie sich dazu im Internet schlau, zum Beispiel erhalten Sie unter http://www.thomas-lloyd-cleantech.de weiterführende Informationen zu dieser Thematik.