Für wen lohnt sich die Nutzung der Sonnenenergie?

Zurzeit ist der Bund wieder kräftig daran die Solarförderung zu kürzen, damit die Kosten der Energiewende begrenzt werden, weil nur so auch letztlich wieder die Verbraucher entlastet werden. Daher ist die Frage heute, für wenn sich die Investition in eine Solaranlage heute überhaupt noch lohnt, denn für Hausbesitzer ist die immer weiter sinkende Solarförderung nun wirklich keine gute Nachricht, doch letztlich kostet die Solarförderung jeden Durchschnittshaushalt um die 70 Euro im Jahr, die sie in Form der EEG Umlage über den Stromanbieter zahlen müssen. Insbesondere der Rekordzubau von Solartechnik auf den Dächern der privaten Haushalte von 7500 Megawatt im Jahr 2011 hat die Kosten erheblich steigen lassen.

EEG

Die Folge waren Novellen beim EEG und für die Verbraucher bei den Stromkosten und damit bei den Nebenkosten eine Mehrbelastung, die sie kaum tragen können. Im Gegensatz zu früher müssen die Hausbesitzer, die jetzt eine Solaranlage aufs Dach schnallen wollen, mit einer Förderung auskommen, die um 20 Prozent geringer ist, als dies bisher der Fall war. Solarfabriken erhalten nur noch 13,5 Cent je Kilowattstunde Sonnenstrom und Anlagen bis 1000 Kilowatt werden nur noch 16,5 Cent erhalten, für Dachanlagen immerhin noch 19,5 Cent. 2011 waren es je noch 10 Cent je Kilowattstunde mehr. Darüber hinaus gibt es auch eine neue Regelung nach der 90 Prozent des Stroms nur noch abgenommen werden muss durch die Stromanbieter, bei Kleinanlagen sogar nur 80 Prozent.

Sinkende Förderung

Verbraucher, die keine Möglichkeit haben den Strom selbst zu verbrauchen, müssen diesen zu den normalen Strompreisen vermarkten lassen. Wer jetzt einen Hausbau plant, für den lohnt sich aber immer noch die Installation von einer Solaranlage- wer also jetzt interessiert ist, hier finden Sie Solaranlagen. Was natürlich keine gute Nachricht ist, ist, dass weitere Kürzungen bei der Solarförderung geplant sind. Man will so 2013 den Ausbau der Sonnenenergie auf 2500 bis 3500 Megawatt pro Jahr begrenzen und ab 2014 soll der Ausbau um weitere 400 Megawatt im Jahr gesenkt werden.