Photovoltaikversicherung

Um die große Investition in eine Photovolataikanlage zu refinanzieren, ist ein störungsfreier Betrieb der Anlage über Jahrzehnte erforderlich. Das wird mit drei Versicherungsarten erreicht.

Die Haftpflichtversicherung

Der Standort einer PVA auf einem Dach kann Auswirkungen auf den öffentlichen Straßenraum haben, wenn sich z.B. nach einem Unwetter Teile der Anlage oder Dachziegel aus der Verankerung gelöst haben, und auf die Straße fallen. Für Sach- oder Personenschäden, die dadurch entstehen können, tritt die Haftpflichtversicherung ein.

Jeder PVA-Betreiber ist auch für die Schäden gegenüber anderen, die mit seiner Anlage umgehen, verantwortlich. Das gilt für die Installation wie für die Wartung. Deswegen sollte die Haftpflichtversicherung bereits vor der Montage der Photovoltaikanlage abgeschlossen werden, damit Schäden, die bei der Installation entstehen können, abgedeckt sind.

Die Gebäude- oder Anlagenversicherung

Die Gebäude- oder Anlagenversicherung schützt den Betreiber einer PVA vor Schäden, die durch Naturgewalten oder menschliches Einwirken an seinem Eigentum zustande kommen. Das können Schäden durch Diebstahl oder Vandalismus sein, Schäden durch Explosionen, Schäden durch Blitzeinschläge, Sturm, Hagel Hochwasser oder andere Naturgewalten, sowie Schäden, die durch Brände bzw. bei den Löscharbeiten verursacht werden. Im Bereich der menschlichen Einwirkung ist es von Bedeutung, dass die Anlagenversicherung auch für Schäden aufkommt, die bei der Installation der PVA verursacht wurden und erst zu einem späteren Zeitpunkt sichtbar werden. Das gleiche gilt für Fehler bei der Bedienung.

Die Ertragsausfallversicherung

Mit der Ertragsausfallversicherung schützt sich der Betreiber gegen finanzielle Einbußen, die sich aus einer verminderten Leistungsfähigkeit einer Anlage oder ihrem Totalausfall ergeben. Die Gründe dafür können vielfältiger Natur sein. Das beginnt schon bei den Leistungstoleranzen, die der Hersteller für eine PVA angibt. Schwere Unwetter, Hagelschlag oder besonders schwere Schneelasten sind ebenfalls Gründe, warum eine PVA ihre Kapazität nicht mehr erreicht. Wenn durch fahrlässiges Verhalten die wirtschaftliche Produktion gemindert wird, kommt die Ertragsausfallversicherung ebenfalls für diese Schäden auf. Die Berechnung des Schadens richtet sich nach der Größe der Anlage und der Jahreszeit.

Ein Teil der Schäden an einer Photovoltaikanlage lässt sich auch über die Gebäudeversicherung absichern. Sie schützt Ihre Anlage vor Leistungswasser, Feuer, Einbruchdiebstahl, Sturm und Hagel und wenn gewollt auch gegen Elementarschäden (Schneedruck, Erdbeben, Hochwasser etc.). Auf http://versicherungangebote24.de/geb...rsicherung.php finden Sie einen guten Gebäudeversicherungsvergleich. Egal ob Sie eine Gebäudeversicherung neu abschließen oder bereits eine Gebäudeversicherung haben, Sie sollten Ihre Solaranlage der Versicherung auf jeden Fall immer separat melden, da der Versicherer sich ansonsten auf ein erhöhtes Risiko berufen und die Zahlung des Schadens im schlimmsten aller Fälle sogar verweigern kann.