Solarbranche aktuell

Solarbranche aktuell

Die zweite Hälfte des Jahres 2013 hält interessante Veränderungen auf dem Solarmarkt bereit. Das wirtschaftliche Kräftemessen mit der expandierenden chinesischen Solarbranche steht weiterhin im Fokus. Wie reagieren die europäischen Hersteller auf die Übermacht aus Fernost? Welche Marktveränderungen sind mittelfristig zu erwarten? Und am wichtigsten: Rentiert sich der Umstieg auf Solarenergie überhaupt noch?
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China und der Kampf um den europäischen Solarmarkt

Aktuell lässt sich festhalten, dass die chinesischen Solarhersteller den europäischen Markt klar dominieren. 80% Marktanteil und importierte Solarelemente im Wert von über 20 Milliarden Euro sprechen eine deutliche Sprache. Der Grund für den Erfolg der chinesischen Solarhersteller ist denkbar einfach: Sie bieten ihre Solarmodule zu den mit Abstand günstigsten Preisen an. Dank Subventionen durch die chinesische Regierungen ist es vielen Unternehmen sogar möglich, die Module unter den Produktionskosten anzubieten – ein Umstand, mir dem die westlichen Hersteller nicht konkurrieren können. Die EU-Kommission plant daher die Erhebung von Einfuhrzöllen ab Juni 2013. Diese sogenannten „Strafzölle“ – durchschnittlich 47% auf chinesische Solarprodukte – sind eine Reaktion auf die Beschwerden viele europäischer Hersteller, die der chinesischen Konkurrenz Wettbewerbsverzerrung vorwerfen. Allerdings werden von Expertenseite auch Gegenstimmen laut. Martin Green von der New South Wales University in Sydney hält die Zölle für „kontraproduktiv“. Das Beispiel der USA habe gezeigt, dass eine derartige Maßnahme „die wettbewerbsfähigen Teile der Industrie zerstört“. Als Alternative verweist Green auf die europäische Vormachtstellung im Bereich des Solar-Zubehörs. Hier gebe es enormes Wachstumspotenzial.

Lohnt sich Solarenergie noch?

Die im Erneuerbare-Energien-Gesetz geregelten Einspeisevergütungen sinken. Gleichzeitig werden die Solarmodule günstiger. Die langfristigen Gesamtkosten für Solaranlagen bleiben also weitgehend konstant. Seit dem 1. Mai 2013 zudem greift ein neues Förderprogramm des Bundesumweltministeriums. Dieses fördert die Investition in Batteriespeichersysteme. Für das ganze Jahr stehen Fördermittel von 25 Millionen Euro zur Verfügung, der Tilgungszuschuss beträgt maximal 30%. Unabhängig von den leicht schwankenden Kostenfaktoren lässt sich festhalten: Solaranlagen sind auch 2013 die Vorreiter im Bereich der erneuerbaren Energien. Wer an die Umwelt denkt und wirtschaftlich langfristig plant, ist mit dem Umstieg auf Solarenergie nach wie vor gut beraten. Weitere Information finden Sie hier.