Sonnenspeicher

Solarstrom hat sich als moderne Energieform längst etabliert. Ihr einziger Nachteil war bisher die begrenzte Speicherbarkeit der erzeugten Energie bzw. die dabei auftretenden Verluste. Aber für diese Frage gibt es jetzt bereits eine nachhaltige Lösung.

 

Ausreichende Kapazität für private Photovoltaik-Anlagen

Der Sonnenspeicher hat eine Nennleistung von 5 Kilowatt und eine Speicherkapazität, die bis 13,2 Kilowattstunden erreichen kann. Damit ist das Gerät, das 220 Kilogramm wiegt und etwa die Größe eines Kühlschranks hat, sehr gut auf die Anlagen privater Betreiber ausgelegt. Ein Vier-Personen-Haushalt, der bisher nur die am Tage solar produzierte Energie nutzen konnte und am Abend wieder auf Netzbetrieb umstellen musste, kann jetzt auch in diesen Zeiten auf den eigenen Strom zurückgreifen. Bis zu 80 % des jährlichen Bedarfs können nun selbst gedeckt werden – wo schon 30 % bisher als hoher Wert galten. An ertragreichen Sommertagen sind sogar 100 % möglich. Damit sparen PVA-Betreiber im großen Stil an den bisherigen und zukünftigen Stromkosten.

 

Sonnenspeicher mit moderner Speichertechnologie

 

Den Vorsprung gegenüber der herkömmlichen Speichertechnologie erreicht der Sonnenspeicher mit neuartigen Lithium-Ionen-Akkus. Mit einem Lithium-Ionen-Akku lässt sich Solarstrom einfach speichern. Diese haben gleich mehrere Vorteile gegenüber den alten Blei-Akkus. Sie verfügen über eine hohe Speicherkapazität und Energiedichte, haben eine extrem längere Lebensdauer, bedürfen nur eines geringen Wartungsaufwandes und sind im Gewicht entschieden leichter. Damit sind alle Voraussetzungen gegeben, um ein anwenderfreundliches Produkt zur Verfügung zu stellen. Auf der anderen Seite sind die Lithium-Ionen-Akkus bestens auf die Anforderungen der Solarstromproduktion eingestellt. Hohe Spitzenwerte und starke Beanspruchung wie in der solaren Stromerzeugung üblich, machen ihnen wenig aus. Blei-Akkus erreichen unter solchen Bedingungen durchschnittlich 2.000 Zyklen – die neuen Akkus dagegen ca. 7.000. Zudem liegt ihr Wirkungsgrad durch die 50 bis 80 % niedrigere Selbstentladungsrate bedeutend höher. Umgerechnet auf die Lebenszeit einer Anlage sind das 20 Jahre.

 

Energiemanagement und Systemwirkungsgrad

 

Der Sonnenspeicher ist unter allen Anforderungen gut in die PVA zu integrieren. Das Energiemanagementsystem sorgt dafür, dass sich Ertrag, Verbrauch und Ladezustand immer in einem ausgewogenen Verhältnis befinden. Der deutlich höhere Systemwirkungsgrad kommt aber auch dadurch zustande, dass die produzierte Energie direkt aus dem Wechselrichter geladen wird und sich die Umwandlungsverluste minimieren.

 

Der Sonnenspeicher ist ein Beispiel dafür, wie die deutsche Solarbranche mit innovativen Lösungen ihre führende Stellung auf dem Weltmarkt gegen Billigproduzenten behaupten kann.