Stringboxen

Stringboxen sind Mess- und Kommunikationsgeräte,  die zum Monitoring für Photovoltaik-Anlagen eingesetzt werden. Sie kontrollieren und melden Stromverluste (neben den Stromverlusten lässt sich auch Strom sparen im Haushalt, die innerhalb der Anlage auftreten können. Der Name Stringboxen leitet sich von den so genannten Strings ab, den in Reihe oder parallel geschalteten Solarzellen eines Solarmoduls. In diesen kleineren Einheiten innerhalb der Paneele bieten Stringboxen  eine effektive Form der Überwachung, da Leitungsverluste oder Fehler sofort lokalisiert werden können. Lohnt sich der Einsatz von Strinkboxen für Ihre Photovoltaikanlage? Der Steuerberater kann Ihnen Ihre individuelle Photovoltaikwirtschaftlichkeit aufzeigen

Stringboxen einsetzen – warum?

Photovoltaik-Anlagen sind Investitionen, die sich über einen sehr langen Zeitraum amortisieren. 15 Jahre und länger kann es dauern, bis die Kosten refinanziert sind. Auch ein späteres Absinken der Nennleistung ist möglich. Manche Anbieter garantieren nur 80 %. Deswegen ist es umso wichtiger, dass die PVA jeden Tag volle Leistung bringt. Tage mit geringer Sonneneinstrahlung und minderen Erträgen gibt es in Deutschland genug. Da sind technische Fehler in der Anlage besonders ärgerlich, denn sinkende Leistung ist immer gleichbedeutend mit dem Verlust von Einnahmen. Stringboxen können dieses Risiko deutlich minimieren.

Stringboxen einsetzen – wie funktioniert es?

Stringboxen sind nur zwei bis drei Zentimeter breit und werden zwischen den stromführenden Leitungen platziert. Zusätzliche Kontaktstellen, die Übergangswiderstände hervorrufen oder Fehlerquellen verursachen können, gibt es nicht; die Stringboxen vollziehen ihre Messungen mit Hall-Sensoren. Die Übermittlung der Messdaten erfolgt durch das gleiche Kabel, das die Stringboxen versorgt. Diese Zwei-Leiter-Kabel können bis zu 500 Meter lang sein und deswegen auch in sehr großen Solaranlagen eingesetzt werden. Die gesamte Technologie ist so ausgelegt, dass sie problemlos in jede Anlage integriert werden kann.

Stringboxen – was können sie erkennen?

Der zentrale Messwert von Stringboxen ist die Leitungsspannung. Sie vermelden den exakten Wert der Leistungsminderung, woraus die Fehlerquelle schnell ersehen werden kann. Die Hauptursachen sind Verschmutzungen auf den Paneelen oder deren Beschädigung. Da die Stringboxen kleine zusammenhängende Einheiten überwachen, können die Ursachen sofort gefunden und behoben werden.  Eine Stringbox  kann z.B. 8 oder 15 Strings überwachen und einen Gleichspannungswert von bis zu 1200 Volt erfassen. Bei großen Anlagen mit 2000 Strängen können zudem 31 Stringboxen ohne Repeater eingebaut werden.

Stringboxen – wie werden die Daten übermittelt?

Die Übermittlung der Daten erfolgt digital. Ein Kommunikationsmodul sammelt die Daten von bis zu acht Messmodulen und gibt diese über Modbus, CAN-Bus oder Eternit-Schnittstelle aus. Die integrierte micro-controllerbasiert Messkarte ist in der Lage, die Daten so aufzubereiten, dass sie mit  entsprechender Software am PC übernommen werden können (beispielsweise auf der Grundlage von Windows XP). Mit Stringboxen  ist jeder PVA-Betreiber immer aktuell über den Zustand seiner Anlage informiert