Stromkosten sparen mit einer Photovoltaikanlage

Das große Ärgernis der letzten Jahre war, ist und wird wohl auf Dauer zu einem großen Problem, die Explosion der Strompreise für den Verbraucher. Alleine im Jahr 2011 kam es zu Grundpreiserhöhungen um 30 Prozent. Der Verbraucher selbst spart an allen Ecken und Enden, richtet seine Wohnung energiesparend ein und bekommt am Ende doch eine Nachzahlungsrechnung ins Haus. Die Vertriebe von Photovoltaikanlagen freut das. Anfangs noch belächelt, boomt der Markt mit den Solaranlagen, werden diese doch zunehmend dank Photovoltaik Förderung als ernst zu nehmende Alternative wahrgenommen. Wer sich dem Strompreisterror entziehen will, sollte regelmässig einen Stromvergleich machen.

Doch ist ein Stromsparen in der Tat möglich? Macht es sich am Ende des Jahres wirklich bezahlt? Und wie viel ist rauszuholen, wenn man auf Photovoltaik umrüstet oder sich an solch einer Anlage beteiligt?

Im Prinzip kann ein privater Haushalt seinen gesamten Strombedarf mit dem Betrieb einer Photovoltaikanlage decken. Selbst wenn der Eigenverbrauch unter der erzeugten Strommenge liegt, profitiert der Betreiber von seiner Photovoltaikanlage und erzielt ein finanzielles Plus, das den Differenzbetrag zu den Kosten des regulären Stromanbieters übertrifft, zumindest aber ausgleicht. Das Betreiben einer Solaranlage hat nicht nur Vorteil der eigenen Stromproduktion für den Eigenbedarf und damit eine finanzielle Ersparnis, die sich deutlich bemerkbar macht. Ein weiteres finanzielles Plus entsteht durch die Einspeisung der eigenproduzierten Energie in das öffentliche Netz. Diese Einspeisung wird, wie im Übrigen auch der Eigenverbrauch, so ist es durch das neue Gesetz zu erneuerbaren Energien festgeschrieben, finanziell entlohnt. Am Ende der Rechnung steht eine stabile Unabhängigkeit und die Sicherheit, nicht draufzahlen zu müssen.