Solar Überwachungssysteme

Photovoltaik-Anlagen sind eine größere Investition und entsprechend wichtig ist es, dass sie optimal arbeiten. Jeder Ertragsverlust schmälert die Bilanz. Ausfälle der Anlage oder eines Moduls können über eine Versicherung abgedeckt werden, aber kleinere Verluste entstehen oft unbemerkt und summieren sich über die Zeitdauer zu erheblichen Ausfällen, auch wenn die Anlage insgesamt funktioniert. Verschattungseffekte, Überhitzung, Fehler in den Modulen oder in den Verbindungen, Korrosionsschäden, Rauchentwicklung – die Gründe für Ertragsverluste können mannigfaltig sein. Solare Überwachungssysteme spüren jeden Fehler in der Anlage sofort auf und lokalisieren ihn genau.

 

Datenlogger erfassen alles

Mess-Systeme, die in die Anlag integriert werden, erfassen jede Abweichung von den vorgegebenen Werten und melden diese sofort .Die Überprüfung erfolgt kontinuierlich und automatisch. Über die Datenlogger ist nicht nur der aktuelle Zustand der Anlage darstellbar, sondern auch die Speicherung und Dokumentation der gesamten Arbeit der Anlage möglich. Beides kann per Interface auch auf dem PC-Bildschirm sichtbar gemacht werden. Ein solares Überwachungssystem kann man entweder selbst bei sich zu Hause auswerten oder das Monotoring an eine Service-Firma übergeben. Diese stellt Fehler nicht nur über den Datenlogger fest, sondern übernimmt auch gleich die Beseitigung.

 

Welche Anforderungen müssen Überwachungssysteme erfüllen?

Zu allererst muss eine solares Überwachungssystem (auch in Verbindung zu einem NAS Server mit externen Festplatte möglich - NAS Server im Test) kompatibel zum Wechselrichter sein. Denn in der Hauptsache werden elektrische Ströme gemessen, entweder die Ertragserfassung durch direkte Impulse oder indirekt von Zwischen- oder Einspeisezählern. Dazu werden die jeweilige Temperatur des Panels und die Einstrahlung der Sonne in Beziehung gesetzt. Hieraus errechnen sich die optimalen Werte, die bei vollständiger Funktion der Anlage erbracht und abgeglichen werden. Bei Abweichungen gibt das System sofort Alarm. Dabei werden die Mess-Stellen automatisch ausgewertet, wodurch sich die Fehler auch lokalisieren lassen. Der Energieverbrauch einer solaren Überwachungsanlage ist minimal und liegt unter einem 1 Watt. Von solaren Überwachungssystemen profitieren nicht nur Solarparkbetreiber oder Gewerbeparks, sondern auch jeder einzelne private Betreiber.